Hautkrebs ist die häufigste Krebsart beim Menschen und stellt Betroffene sowie Gesundheitssysteme weltweit vor enorme Herausforderungen. Das Wissenschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern hat nun das Forschungsprojekt „Target-H“ für eine Förderung im Rahmen der Landesexzellenzinitiative ausgewählt. Ziel des Projektes ist es, die Krankheitslast durch innovative Diagnostikverfahren, fortschrittliche Therapieansätze wie Kaltplasma und ein tiefergehendes Verständnis molekularer Tumormuster zu verringern. Am Ende werden alle Daten in ein KI-basiertes klinisches Entscheidungsunterstützungssystem einfließen. Insgesamt sollen unter Federführung der Universitätsmedizin Rostock die Forschungsarbeiten zu „Target-H“ an fünf wissenschaftlichen Einrichtungen – darunter auch die Leibniz Universität Hannover (LUH) – mit fünf Millionen ab 2025 für vier Jahre gefördert werden.
Federführend bei diesem Projekt sind Teams um Prof. Emmert und Prof. Dr. Bernhard Roth, Wissenschaftlicher Leiter des Hannoverschen Zentrums für Optische Technologien (HOT) an der LUH. Ergänzt wird dies durch hyperspektrale Bildgebung, entwickelt von Prof. Dr. Christoph Hornberger von der Hochschule Wismar. Diese Technologien ermöglichen eine smarte, präzise und vor allem nicht-invasive Diagnose, die den Weg für eine frühzeitige und personalisierte Behandlung ebnet.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf der Webseite der Leibniz Univeristät Hannover.