gebo

E-Mail:  bernhard.roth@hot.uni-hannover.de
Jahr:  2011

Ziel des Forschungsverbunds Geothermie und Hochleistungsbohrtechnik (gebo: www.gebo-nds.de) ist es, die Technik der Geothermienutzung voranzutreiben, um Erdwärme als regenerativer Energiequelle wirtschaftlich nutzen zu können. Für die geologischen Gegebenheiten in Niedersachsen und aufgrund der benötigten Energiemengen sind tiefere Bohrungen als bisher üblich notwendig. Dafür müssen höhere Temperaturen und Drücke beherrscht werden.

Im Rahmen des Teilprojektes T5 „Hochtemperatursensoren“ werden verschiedene Sensortechnologien zur Druckbestimmung auf ihre Anwendbarkeit als Messaufnehmer innerhalb von Bohrsystemen untersucht. Hierfür werden realisierbare Lösungen für den angestrebten Messbereich und die Messkette entwickelt, Sensorsysteme messtechnisch charakterisiert und rechnergestützt hinterlegt. Die Umgebungstemperaturen steigen im Bohrloch bis zu +250°C, Druck - bis zu 2000 bar.

Zurzeit benutzen die konventionellen Sensoren hauptsächlich piezoresistive Verfahren zur Druckbestimmung. Optische Messverfahren weisen folgende Vorteile auf:

  • berührungslos, damit thermisch entkoppelt;
  • hohes Auflösungsvermögen bei geringer Temperaturempfindlichkeit;
  • hohe thermische Stabilität.

Im Rahmen des Teilprojektes T5 wurde ein innovativer optischer Drucksensor basierend auf dem photoelastischen Effekt entwickelt. Für den Sensoraufbau werden die hochtemperaturtauglichen optischen SiC-Komponente: LED und Photodioden, eingesetzt.

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